Was tun bei Übelkeit, Durchfall & Co.?
Ob eine harmlose Magenverstimmung, ein viraler Infekt oder eine Unverträglichkeit – Magen-Darm-Beschwerden sind nicht nur unangenehm, sondern schwächen den gesamten Körper. In unserer Gemeinschaftspraxis in Leinfelden-Echterdingen stehen wir Ihnen zur Seite, um die Ursachen zu klären und Ihnen schnell zu Linderung zu verhelfen.
Besonders für Patienten im Großraum Filder, die aufgrund von Beruf oder Alltag auf eine schnelle Genesung angewiesen sind, haben wir hier die wichtigsten Tipps zur Selbsthilfe und Entscheidungshilfen für den Arztbesuch zusammengestellt.
Erste Hilfe bei Magen-Darm-Infekten: Tipps zur Selbsthilfe
Wenn der Magen rebelliert oder der Darm streikt, ist Schonen das oberste Gebot. Mit diesen Maßnahmen unterstützen Sie Ihren Körper bei der Heilung:
- Flüssigkeitsverlust ausgleichen: Bei Durchfall und Erbrechen verliert der Körper viel Wasser und wichtige Elektrolyte. Trinken Sie schluckweise stilles Wasser, Kräutertees (Fenchel-Anis-Kümmel oder Kamille) oder spezielle Elektrolytlösungen aus der Apotheke.
- Schonkost einhalten: Sobald der Magen sich beruhigt, können Sie mit leichter Kost beginnen. Bewährt haben sich geriebener Apfel (das enthaltene Pektin bindet Giftstoffe), Zwieback, Haferbrei (mit Wasser gekocht) oder Salzstangen.
- Wärme tut gut: Eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen hilft, Krämpfe im Bauchraum zu lösen und die Muskulatur zu entspannen.
- Hygiene beachten: Da viele Magen-Darm-Infekte hochansteckend sind, ist gründliches Händewaschen und die Desinfektion von Kontaktflächen (wie Türgriffen) in Ihrem Haushalt besonders wichtig.
- Wann sollten Sie unsere Praxis in Leinfelden-Echterdingen aufsuchen?
Meist klingen die Beschwerden nach 24 bis 48 Stunden ab. Es gibt jedoch Symptome, die eine ärztliche Abklärung bei Ihrem Hausarzt auf den Fildern notwendig machen:
- Anhaltende Beschwerden: Wenn Durchfall länger als drei Tage anhält oder Erbrechen über mehr als 24 Stunden nicht aufhört.
- Anzeichen von Austrocknung (Dehydration): Wenn Sie sich extrem schwach fühlen, kaum noch Wasser lassen können oder Schwindel auftritt.
- Blut im Stuhl oder Erbrochenem: Dies ist immer ein Grund für eine zeitnahe ärztliche Untersuchung.
- Starke Bauchschmerzen: Wenn die Schmerzen krampfartig sind, sich in einem Bereich konzentrieren oder der Bauch hart und druckempfindlich wird.
- Hohes Fieber: Begleitendes Fieber über 38,5 °C deutet oft auf eine stärkere Infektion hin.
Besonderer Fokus: Diabetes und Magen-Darm-Infekte
Für unsere Diabetes-Patienten ist bei Magen-Darm-Erkrankungen besondere Vorsicht geboten. Durchfall und Erbrechen führen oft dazu, dass die gewohnte Kohlenhydrataufnahme fehlt, während der Infekt gleichzeitig den Insulinbedarf verändern kann.
- Achtung Unterzuckerung: Wenn Sie Nahrung nicht bei sich behalten können, drohen schwere Unterzuckerungen.
- Werte im Blick: Messen Sie Ihren Blutzucker (und ggf. Ketone) in dieser Zeit deutlich häufiger.
- Rücksprache halten: Kontaktieren Sie uns im Zweifel frühzeitig. Wir passen Ihre Medikation oder Insulindosis für die Dauer des Infekts gemeinsam mit Ihnen an.
Umfassende Diagnostik im Raum Filder
Sollten Ihre Beschwerden chronisch sein oder immer wiederkehren, bieten wir Ihnen in unserer Praxis eine tiefgreifende Diagnostik an. Dazu gehören unter anderem Ultraschalluntersuchungen des Bauches (Sonographie), Laboruntersuchungen des Blutes und Stuhluntersuchungen auf Keime oder Entzündungsmarker.
Brauchen Sie Hilfe bei akuten Magen-Darm-Problemen? Rufen Sie uns an. Wir versuchen, Ihnen bei akuten Beschwerden kurzfristig in unserer Infekt-Sprechstunde zu helfen.

